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Unsere erste Erfahrung mit einem Wohnmobil

Unsere erste Erfahrung mit einem Wohnmobil

Der etwas andere Urlaub

Wir hatten einen Wohnwagen auf einem festen Stellplatz am See. Diese Naturverbundeinheit auf dem Campingplatz haben wir sehr genossen. Vor allem unserem Dackel haben die Wochenendausflüge sehr gefallen.

Oft unterhielten wir uns über diese Ruhe und Freiheit, stellten aber fest, dass wir doch mehr wollten, als immer den gleichen Platz, die gleichen Nachbarn zu sehen. Irgendwann wurde es langweilig.

Mobil sein – die Naturverbundenheit spüren

Unsere Tochter und ihr Partner haben bereits seit Jahren ein Wohnmobil und schwärmten immer von den fernen Reisen. Also liehen wir uns das gemütliche Heim auf 4 Rädern aus und fuhren – wenn dann gleich richtig – 2,5 Wochen nach Norwegen. Wir hätten nie gedacht, dass so eine Fahrt so viel Erfahrungen auf einmal bringen kann. Der Zusammenhalt während der Fahrt, die Eindrücke, die wir gesammelt haben, die Ruhe und die wahnsinnig schöne Natur.

Wir hatten zuvor nichts geplant, sind einfach nur eingestiegen und in Richtung Dänemark gefahren. Auch wollten wir in Norwegen nicht an die typischen Touristenorte. Wir wollten Plätze finden, wo niemand anderes war. Dadurch, dass das Womo unserer Tochter autark ist, waren wir auch meist nicht auf Strom von Campingplätzen angewiesen. Den ersten Tag z.B. sind wir auf einen abgelegenen Stellpatz in Stavanger gefahren. Sind mit unseren Fahrrädern in den angrenzenden Wald. Der Anstieg, ohne „E“ im Fahrrad war ein wenig anstrengend. Allerdings hat es sich gelohnt. Irgendwann sind wir aus einer Lichtung des Waldes an einen See gelangt. In diesen See führte ein Steg und davor stand ein uraltes, kleines Fischerboot. Da war niemand. Nur wir und die Berge, der See, der Wald und die Ruhe.

Fischerboot
Fischerboot
Seeblick
idyllischer See

Weitere Erfahrungen unserer Reise

Solche Orte haben wir bei unserer Fahrt durch Norwegen, noch viele gesehen. Wir sind viel gewandert, haben uns Wasserfälle mitten auf unserer Fahrstrecke angesehen und abends entweder Spaghetti im Wohnmobil gegessen oder waren an vielen wunderschönen Orten frischen Fisch schlemmen.

Fischrestaurant
Fischrestaurant am Hafen

Auch haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Norweger sehr direkt und sympathisch sind.

Die Nächte im Wohnmobil waren sehr idyllisch, ein leichtes prasseln auf dem Dach war meist zu hören. Mit einer Kerze und Rotwein besonders gemütlich. Wir haben viel gelesen sowie die Zweisamkeit und Erfahrung beim Campen in weiter Ferne genossen. Das hat uns noch mehr zusammengeschweißt.

Das aufregendste Erlebnis, war die Fahrt mit einer Draisine auf stillgelegten Eisenbahnschienen. Durch endlos lange Tunnel, in denen man die Hand vor Augen nicht gesehen hat. Eine kleine Funzel, wie ein Bergbauarbeiter hatte mein Mann, der vorn saß am Kopf. 17 km Fahrrad fahren auf Schienen (eine Strecke). Mit einzigartigem Blick.

Ausblick Draisinen-Fahrt
Blick aus der Draisine
Fahrt auf Schienen
Draisine

Fazit unserer ersten Tour mit einem Wohnmobil

Das waren unsere ersten Erfahrungen mit einem Wohnmobil. Eins steht für uns fest, das war nur der Anfang, die nächsten Touren, sind schon geplant. Als nächstes geht es in den Schwarzwald. Ein verlängertes Wochenende mit dem Wohnmobil unserer Tochter, ist bereits angemeldet. Auch überlegen wir uns nun ein eigenes Wohnmobil zuzulegen. Vielleicht über eine Finanzierung.